Entwicklungspolitik

Beitragslose AHV für Afrikas arme Alte. Gutachten bestätigt positive Erfahrungen eines Pilotprojekts in Tansania.

Wegen HIV/Aids wächst südlich der Sahara eine ganze Generation junger Afrikanerinnen und Afrikaner weitgehend ohne Eltern auf. Wer Glück hat, verliert nur Vater oder Mutter. Viele haben kein Glück, oder weniger. Sie werden von Verwandten erzogen. Vor allem Grossmütter helfen, wo sie können – auch wenn Ihre Kräfte nur knapp zur Selbstversorgung reichen. Diese Alten, fand der Basler Soziologe Kurt Madörin (der mit der Organisation «Humuliza» in Tansania seit Jahren Aids-Waisen beisteht), brauchen Unterstützung, damit sie weiter Stützen sein können. Da er selbst mit und unter ihnen lebt, kennt er ihre prekären Lebensumstände bestens und weiss, wie wirkungsvoll regelmässig ausbezahlte kleine Renten materielles und soziales Elend bannen können.

Unter dem Titel «Salt, Soap and Shoes for School» bestätigt nun ein Gutachten, dass auch sehr kleine, regelmässig ausbezahlte Geldbeträge die Lebensqualität alter Menschen nachhaltig verbessern und sie vor dem Absturz in extreme Armut bewahren können.
Mehr und ein Interview mit dem Initianten Kurt Madörin...

Die Gruppen der Kinder- und Jugendorganisation «TatuTano», die seit 2008 besteht und mehrere Tausend Mitglieder hat, sollen der kommenden Generation helfen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Das Projekt «Selbstbestimmung für Kids» trägt mit Selbstverteidigungskursen für Mädchen und Anti-Gewalt-Unterricht für Buben entscheidend zu diesem Ziel bei.
Hier geht es zu einem dringenden Spendenaufruf für einen dreiwöchigen TrainerInnen-Lehrgang im Sommer 2016
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Politik

Die Politik steht derzeit nicht im Zentrum meiner Interessen. Vieles, was darüber zu schreiben war, habe ich in meiner Zeit als SPIEGEL-Korrespondent formuliert.
Mehr im Archiv. Gelegentlich kann ich es aber nicht lassen, per Blog in der Suppe nach Haaren zu fischen...
Entwicklungspolitik

Neun Jahre lang, von 2003 bis 2011, führte das ACCESS-Programm des Ifakara Health Institute und des Schweizerischen Tropeninstituts (Swiss TPH) in Tansania ein umfassendes, wissenschaftlich begleitetes Projekt zur Malaria-Bekämpfung durch.
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Kunst und Kultur

Die Besprechung früherer Ausstellungen finden Sie im Archiv-Teil dieser Website. Mit Hilfe der Google-Suche in der linken Spalte gelangen Sie direkt zum Beitrag. Die Liste der Ausstellungen beginnt 2003 in der Fondation Beyeler bei Paul Klees Spätwerk und endet 2020 (aktuell) mit Len Lye (Museum Tinguely) und dem «Kosmus Kubismus» im Kunstmuseum Basel.
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Kunst und Kultur

Drei Monate lang, vom 20. März bis zum 20. Juni 2021, zeigt das Kunstmuseum Basel das Werk von Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) und damit die ganze Vielfalt ihrer Welt als Avantgarde-Künstlerin. Die mit über 250 Exponaten auftrumpfende Retrospektive, die später im Jahr in der Tate Modern in London und im MoMA in New York präsentiert wird, soll ihr endlich den ihr gebührenden Platz am Firmament der klassischen Moderne sichern. Mehr…
Kunst und Kultur

Das Museum Tinguely präsentiert vom 2. Dezember 2020 bis 14. März 2021 unter dem Titel «GONE» Arbeiten der deutschen Künstlerin Katja Aufleger. Mit zerbrechlichen Skulpturen, gefährlichen Chemikalien und Videoarbeiten vermittelt die Künstlerin die Einsicht, dass auch vertrauten Gegenständen gefähr-liche Spannungen, Tod und Vernichtung innewohnen. Die meisten Werke sind im Vorraum zu Tinguelys «Mengele-Totentanz» zu sehen, weitere Arbeiten sind im Museum verteilt.
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Faits divers

In seinem Buch «Diesseits der Grenze» rekonstruiert der Publizist Gabriel Heim «Lebensgeschichten aus den Akten der Fremdenpolizei». Es sind Lebensläufe von Menschen, die freiwillig oder auf der Flucht nach Basel kamen und hier Gunst und Missgunst der Behörden erlebten. Aus den Einzelschicksalen ent-steht eine aufschlussreiche Gesamtschau der Migrations- und Einwanderungspolitik im 20. Jahrhundert. Mehr…
Kunst und Kultur

Den französischen Künstlern Auguste Rodin (1840-1917) und Hans Arp (1886-1966) widmet die Fondation Beyeler in Riehen vom 13. Dezember 2020 bis 16. Mai 2021 eine grosse Doppelausstellung. Sie will inhaltliche und konzeptuelle Zusammenhänge in den Werken der der beiden Bildhauer sichtbar machen und zeigen, dass sich beide auf je eigene Weise für die Idee des Lebendigen interessierten.
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Kunst und Kultur

Unter dem Titel «Mord, Liebe, Kunst im Herzen von Paris» erinnert das Museum Tinguely in Basel vom 16. Dezember 2020 bis 29. August 2021 an die einzigartige Künstlerkolonie der Impasse Ronsin im Quartier Montparnasse. Während 85 Jahren lebten und arbeiteten dort Dutzende von Künstlern in den 30 Ateliers, darunter Berühmtheiten wie Constantin Brâncusi und Max Ernst sowie Newcomer Jean Tinguely, Eva Aeppli und Niki de Saint Phalle.
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